Tod auf leisen Pfoten von Blaize Clement

Tod auf leisen Pfoten   Tod auf leisen Pfoten von Blaize Clement

von Blaize Clement

Um meine Fahrzeiten in Bussen und Bahnen zu verkürzen, lese ich während der Reisezeit. Darum schlenderte ich mal wieder in einen Buchladen. Diesmal war es „Weltbild“. Dort erstand ich „Tod auf leisen Pfoten“ zusammen mit „Katzen würden leiser morden“ von Blaize Clement im Doppelpack für 4,99 Euro.

Grund des Kaufs
Allgemeines zum Buch
Das Erscheinungsbild – Cover
Der Klappentext
Die Autorin
Meine Inhaltsangabe
Leseprobe
Mein Fazit

Allgemeines zum Buch

Titel: Tod auf leisen Pfoten
Autor: Blaize Clement
Verlag: Weltbild Taschenbuch
Erscheinungsjahr deutsche Fassung: 2007
Erscheinungsjahr Original: 2006
ISBN: 978-3-89897-768-5
Seiten: 351
Art: Taschenbuch

Das Erscheinungsbild – Cover

Der Einband ist in türkis-grün gehalten. Eine Katze geht in einem grünlich-diffusem Licht einen Gang durch eine Tür entlang. Der Titel ist in roter, kursiver Schrift aufgedruckt. Die Autorin in weißer Schrift. (siehe Bild).

Der Klappentext
Tod auf leisen Pfoten
Nach einem schweren Schicksalsschlag hat Dixie Hemingway ihren Job als Polizistin an den Nagel gehängt. Als professionelle Katzen-Betreuerin in Florida wähnt sie sich weit weg von Mord und Totschlag. Doch eines Morgens findet sie beim Katzefüttern einen Toten. Die seltsamen Umstände seines Todes rufen Dixies kriminalistische Instinkte wieder wach …
Ein Frauenkrimi voller Witz und Spannung – nicht nur für Katzenfans!
Die Autorin

Blaize Clement war 25 Jahre lang als Psychologin tätig, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Sie hat zwei Kinder und fünf Enkel und lebt in Sarasota, Florida. Tod auf leisen Pfoten ist ihr erster Roman. Das Buch wurde in den Vereinigten Staaten von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert und trug der Autorin lobende Vergleiche mit Katzenkrimi-Altmeisterin Lilian Jackson Braun ein.

Meine Inhaltsangabe
Nachdem Dixies Tochter und Ehemann bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben kamen, fühlt sie sich nicht mehr in der Lage ihren Beruf als Polizistin auszuüben. Damit sie nicht mehr so viel mit Menschen in Berührung kommt, macht sie sich als professionelle Tiersitterin in Sarasota, Florida, selbständig. Dort wohnt sie in einer umgebauten Garage ihres Elternhauses, in dem ihr Bruder und sein Partner leben.
Als Tiersitterin hütet sie in der Regel Katzen und Hunde, deren Besitzer auf Reisen sind oder auf einer anderen Weise nicht in der Lage sind, sich um die Tiere zu kümmern.
Worum geht es?
Als sie im Haus von Marilee den Kater Ghost versorgen will, findet sie einen Mann – ertrunken in der Wasserschale der Katze.
Schon schalten sich die Instinkte der Ex-Polizistin ein; aber eigentlich möchte sie mit der ganzen Sache nichts zu tun haben.
Obwohl ihr Bruder und sein Lebensgefährte sie immer davon abbringen wollen sich um diesen Mordfall zu kümmern, verfällt sie doch dem Hang den Täter zu finden. Zumal sie und ihre Freunde auf verschiedene Weisen bedroht und verletzt werden.
Auf der Suche nach Informationen findet sie dann auch noch Marilee, die Besitzerin von dem Kater Ghost – tot. Der junge Pianist, Marilees Nachbarsjunge, wird verprügelt. Sie selbst wird verfolgt als sie feststellt, dass Marilee eine uneheliche Tochter des Ermordeten hatte.
Als Dixie dann herausfindet, womit Marilee sich all diesen Luxus leisten konnte, trifft sie den Mörder der beiden Opfer. In Notwehr muss sie diesen dann auch noch erschießen.
Leseprobe
Auszug aus Kapitel 21
Ich fuhr fort: „Wenn Frazier tatsächlich so wahnsinnig eifersüchtig war, wie Cora behauptet, vielleicht hat er ja Marilee mit einem anderen Mann erwischt und sie dann umgebracht?“
„Und was hat dieser andere Mann gemacht, während Frazier Marilee umgebracht hat? Zugeschaut?“
„Frazier könnte ihn vorher bewusstlos geschlagen haben.“
„Und wer hat Marilees Leiche in den Wald geschleppt? Frazier vielleicht, solange der andere Mann noch bewusstlos war, nur um dann zurückzukommen und sich selbst umbringen zu lassen? Das wäre wirklich verdammt kooperativ gewesen.“
„Na ja, das weiß ich auch nicht, Guidry. Ich gebe ja nur weiter, was Cora mir erzählt hat, also spielen Sie jetzt nicht den Überheblichen.“
„Ich weiß diese Information zu schätzen, Dixie. Wie gesagt, Sie kommen ganz schön rum.“
„Ja, ja. Also, wann kann ich die Tatortreinigung bestellen, damit Ghost endlich wieder nach Hause kommen kann?“
„Wer?“
„Marilee Doerrings Kater. Wir haben bereits über ihn gesprochen, wissen Sie noch?“
„Dixie, diese Doerring ist tot. Sie können doch keine Katze in ihr Haus zurückbringen.“
„Was ist der Unterschied zwischen einer geschäftlich oder aber durch den Tod bedingten Abwesenheit?“
„Zunächst einmal ein Pulsschlag.“
„Nein, ich meine, was ist der Unterschied aus Sicht der Katze? Ich habe mit Marilee Doerring einen Vertrag geschlossen, der mir das zeitlich begrenzte Sorgerecht für ihre Katze überträgt. Dazu gehört auch die Verpflichtung, im Notfall alles für ihr Wohlergehen Notwendige zu unternehmen. Das hier ist ein Notfall. Es gibt keinen Grund, wieso Ghost nicht zumindest so lange in seiner vertrauten Umgebung bleiben kann, bis ich ein neues Zuhause für ihn gefunden haben. Er würde sich dort sehr viel wohler fühlen als anderswo.“
„Genau das ist mein Lebensziel: einen Kater glücklich zu machen.“
….

Mein Fazit

Das Buch ist in der Ich-Form aus der Sicht von Dixi geschrieben. Die Personen sind klasse dargestellt, dass ich mir ein Bild von den einzelnen Mitwirkenden machen kann; aber so, dass die Beschreibungen nicht zu ausschweifend wirken. Der Schreibstil ist leicht verständlich und oft auch lustig. Die einzelnen Szenen sind so ausgeschmückt, dass ich mich leicht in die Umgebung hineinversetzen kann.

„Tod auf leisen Pfoten“ ist ein auf leicht, lustiger Weise geschriebener spannender Krimi jedoch nicht nur für Tierliebhaber. Dass dieser Roman zur Kategorie Frauenliteratur zählt, liegt wohl daran, dass es sich um eine Heldin als Ich-Erzählerin handelt – ganz abgesehen von der Autorin. Lesen kann dieses Buch jeder Mann und jede Frau! Auf jeden Fall hat mich der Krimi von der ersten Seite an gefesselt. Sei es durch die Spannung und dem doch außergewöhnlichen Ende oder/und durch die vielen Passagen, die mich laut zum Lachen brachten.

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Tod auf leisen Pfoten

Tod auf leisen Pfoten von Blaize Clement

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